Pflastersteine reinigen – richtig gemacht!

In einem schönen und gepflegten Garten kann man nicht nur äußerst angenehm seine Freizeit verbringen und diversen Hobbies nachgehen, sondern auch einfach einmal die Seele baumeln lassen und die Schönheit der Natur genießen. Dazu ist es jedoch wichtig, dass der gesamte Garten auch ein optisch ansprechendes Bild bietet. Dazu gehören nicht nur die verschiedenen Blumen, Bäume und sonstige Pflanzen, schöne Gartenmöbel sondern auch ordentliche Wege und Flächen, welche häufig aus Pflastersteinen bestehen. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Pflege von Pflastersteinen ankommt.

Pflastersteine reinigen: Nicht nur für die Optik wichtig

Ohne eine regelmäßige Pflege können Pflastersteine sehr stark verschmutzen. Zwischen den Ritzen wuchert das Unkraut, und kann im Extremfall die einzelnen Steine verschieben oder sogar in Kombination mit Witterungsbedingungen sprengen. Verschiedene Ablagerungen, wie zum Beispiel Vogelkot, können die Oberfläche der Steine angreifen und beschädigen. Werden die Pflastersteine regelmäßig gereinigt, ist also nicht nur die Optik ansprechender, sondern auch die Gefahr, dass die Steine zerstört werden, deutlich geringer.

Ein weiterer, angenehmer Nebeneffekt ist, dass der Aufwand bei einer regelmäßigen Reinigung deutlich geringer ist, als wenn diese nur sporadisch durchgeführt wird.

Profi-Tipps: So werden Pflastersteine am besten gereinigt!

Vorbereitende Arbeiten bei Pflanzbewuchs etc.

In einem ersten Schritt müssen die Ritzen zwischen den Steinen von Gras und Unkraut befreit werden. Ein sogenannter Moos- oder Fugenkratzer ist hier ein äußerst hilfreiches Werkzeug. Achten Sie beim Kratzen darauf, die Steine nicht zu beschädigen. Hartnäckigeres Unkraut muss jedoch häufig einzeln von Hand herausgezogen werden. Bei Moosbildung in den Fugen zwischen den einzelnen Steinen kann der Einsatz von einem Hochdruckreiniger sehr effizient sein. Viele nutzen ihn für die Grundreinigung von aller Art von Steinen. Er ist jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Mit einem Hochdruckreiniger kommt man zwar zügig vorran, jedoch handelt es sich dabei auch um eine aufwändige und anstrengende Arbeit, da das Gerät über lange Zeit hinweg gezielt auf die Bereiche zwischen den Pflastersteinen angewandt werden muss. Konzentriert man sich zudem zu lange auf einen einzelnen Bereich, kann dabei auch das Verfugungsmaterial beschädigt werden, wodurch eine Sanierung notwendig wird. Bei der Verwendung eines Hochdruckreinigers kann es außerdem leicht dazu kommen, dass durch das spritzende Wasser die Fassade des Hauses oder auch die Fenster sehr stark verschmutzt werden, und eine Reinigung vonnöten ist. Die ursprünglich angedachte Zeitersparnis wird so häufig ins Gegenteil gekehrt.

Säuberung der nun glatten Oberfläche

Der nächste Schritt bei der Reinigung von Pflastersteinen ist die gründliche Säuberung der Oberfläche. Hier muss unterschieden werden, ob es sich bei den Pflastersteinen um Naturstein oder um Steine aus Beton handelt.

A) Reinigung von Betonsteinen

Eine beliebte Möglichkeit um Beton-Pflastersteine zu reinigen ist der Einsatz von Sodawasser. 100 Gramm handelsübliches Soda (im Drogeriemarkt Ihrer Wahl erhältlich) werden in 10 Liter kochendes Wasser eingerührt. Schütten Sie die Mischung auf die zu reinigende Fläche, und verteilen sie das Wasser mit einem groben Besen. Durch das kochende Wasser wird zusätzlich auch das hartnäckigste, immer noch vorhandene, Unkraut zwischen den Steinen ausgekocht und somit abgetötet und weiteres Wachstum verlangsamt.

Achten Sie jedoch darauf, dass das Sodawasser einige Zeit wirken muss, um die optimale Wirkung zu erzielen. Eine Wirkungsdauer von mindestens fünf Stunden ist empfohlen. Dementsprechend sollten Sie den Zeitpunkt zum Pflastersteine reinigen so wählen, dass zumindest für einige Stunden kein Regen angesagt ist. Bei der Verwendung von Soda ist außerdem darauf zu achten, dass hierbei immer eine geringe Verletzungsgefahr besteht. Soda darf auf keinen Fall in die Augen gelangen. Um dies zu verhindern, wird empfohlen, bei dem Kompletten Prozess der Reinigung mit Sodawasser – vom Anmischen bis zum Schrubben – eine Schutzbrille zu tragen.

B) Natursteinreinigung

Ein Pflaster aus Natursteinen wie zum Beispiel Granit, Marmor oder Kalkstein, ist immer ein echter Hingucker. Das Reinigen dieser Pflastersteine jedoch ist mit einem etwas höheren Aufwand verbunden, da die Steine ansonsten auch in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Die beste Option um solche natürlichen Pflastersteine reinigen zu können, sind spezielle Reinigungsmittel, wie beispielsweise unser Knopp Easy Clean Protect. Mithilfe entsprechender Produkte entgeht man der Gefahr die Verschmutzungen womöglich gar zu verschlimmern oder die Pflastersteine zu beschädigen. Denn, aufgrund Ihrer offenporigen Oberfläche sind Natursteine sehr anfällig für allerlei Verfärbungen etc. Bei unserem Knopp Easy Clean Protect handelt es sich deshalb beispielsweise um ein Chlor und Säurefreies Mittel, welches sämtliche Oberflächen schonend reinigt ohne diese anzugreifen. Dazu muss das Mittel nur einmal aufgetragen werden, die Reinigung selbst übernimmt dann sogar Mutter Natur. Mit jedem Regenschauer wird das Mittel aktiviert, und sämtlicher Bewuchs von Algen über Bakterien hin bis zu Moos und Flechten entfernt. Je häufiger es regnet, umso schneller tritt die Reinigungsleistung ein. Einfacher und bequemer kann man Pflastersteine nicht reinigen.

Versiegelung

Wichtig, insbesondere nach der Reinigung von Pflastersteinen aus Naturstein, ist die anschließende Versiegelung der Pflastersteine. Trocknende Wasserflecken sorgen auf dem Naturstein häufig für Wasserränder, weshalb Wasserüberreste unbedingt vermieden werden sollten.

Das praktische hier an unserem Produkt Knopp Easy Protect: Neben der Entfernung alter Verschmutzungen wird damit bereits beim Auftragen die Oberfläche versiegelt und damit Schutz vor neuerlicher Verschmutzung geboten. Die Wirkungsdauer wird mindestens zwei Jahren angegeben.

Knopp Easy Clean Protect eignet sich nicht nur für die spezielle Reinigung von Naturpflastersteinen, sondern kann aufgrund seiner Zusammensetzung auch
auf Betonböden, aber auch -wänden oder der Hausfassade aufgetragen werden, und sorgt so für ein rundum sauberes Bild und einen angenehmen Wohlfühleffekt.

VORSICHT vor guten alten Hausmittelchen: So sollten Sie Ihre Pflastersteine lieber nicht reinigen

Häufig stolpert man im Internet über diverse Methoden und Hausmittel, welche ebenfalls zur Reinigung von Pflastersteinen verwendet werden können. Es ist uns ein Anliegen, einige dieser unwirksamen, und zum Teil auch gefährlichen und umweltschädlichen Mittel aufzuführen und vor der Verwendung zu warnen.

WASSER VERGIFTET: Kaliumpermanganat

Sehr häufig wird Kaliumpermanganat als Hausmittel zur Reinigung von Pflastersteinen angeführt. Es ist jedoch zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen hochgiftigen Stoff handelt, welcher das Grundwasser vergiften kann. Nebenbei werden auch die Fugen der Steine angegriffen und beschädigt.

STARKE BESCHÄDIGUNG: Essig & Haushaltsreiniger

Ja, diese Reiniger und Hausmittel können Steine effektiv von Verschmutzungen befreien. Doch insbesondere Natursteine werden durch die Säure angegriffen und zum Teil sehr stark beschädigt. Nicht umsonst ist Essig als ein kalklösendes Mittel bekannt, also jenes Stoffs, welcher Natursteine zu einem großen Teil ausmacht. Auch die Fugen werden angegriffen und aufgelöst.

Nach einer Reinigung mit säurehaltigen Mitteln ist fast zwingend eine komplette Sanierung notwendig. Daher: Finger weg!

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